
Wenn du dein eigenes Business im Gesundheits- oder Lifestyle-Bereich online bringen möchtest, ist eine gut strukturierte und funktionale Website unerlässlich.
Bevor du jedoch loslegst und mit den schönen Designelementen spielst, solltest du dir im Klaren darüber sein, welche grundlegenden Tools und Services du für den Betrieb einer WordPress-Website benötigst. Denn hinter jeder erfolgreichen Website steckt eine solide technische Basis.
In diesem Artikel zeige ich dir die wichtigsten Bausteine, die du von Anfang an brauchst, um eine WordPress-Website professionell aufzubauen.
So erhältst du einen klaren Überblick über die notwendigen Tools und welche Kosten auf dich zukommen. Auch wenn du vielleicht neu in der Online-Welt bist, sind diese Schritte einfach und absolut machbar – und langfristig bringen sie dir mehr Sicherheit und Erfolg.
1. Hosting – Das Zuhause deiner Webseite
Jede Website benötigt ein Hosting, um überhaupt im Internet erreichbar zu sein. Hosting-Anbieter stellen den Server zur Verfügung, auf dem deine Website gespeichert wird, und sorgen dafür, dass sie rund um die Uhr verfügbar ist.
Ein zuverlässiger Hosting-Anbieter ist entscheidend für die Ladegeschwindigkeit und Erreichbarkeit deiner Website – und damit auch für den ersten Eindruck, den du bei deinen Kundinnen hinterlässt.
Mein Tipp: Das Webhosting von Webgo. Es kostet im Starter-Paket nur 5,95 Euro im Monat und beinhaltet bereits eine kostenlose Domain, was das Preis-Leistungs-Verhältnis unschlagbar macht.
Zusätzlich bietet Webgo einen wirklich netten und hilfreichen Support, der bei Fragen immer schnell weiterhilft.
Besonders für Coaches und Unternehmer, die gerade erst starten, ist es eine budgetfreundliche Lösung.

Was kostet Hosting?
- Je nach Anbieter liegen die Preise für einfaches Hosting zwischen 5-10 Euro im Monat. Höherwertige Pakete mit besseren Ladezeiten und mehr Sicherheit können bis zu 30 Euro oder mehr kosten.
Warum ist Hosting wichtig?
- Eine zuverlässige und schnelle Erreichbarkeit deiner Website sorgt für ein besseres Nutzererlebnis. Außerdem beeinflussen Ladezeiten auch dein Ranking bei Suchmaschinen wie Google – je schneller die Seite, desto besser!
2. Domain – Deine digitale Adresse
Die Domain ist die Adresse, unter der deine Website erreichbar ist, zum Beispiel www.deinbusinessname.de. Sie ist das Aushängeschild deiner Marke und sollte sorgfältig gewählt werden, da sie langfristig für deinen Erfolg steht. Die Wahl der richtigen Domain, die zu deinem Business passt und leicht zu merken ist, kann einen großen Einfluss auf deine Online-Sichtbarkeit haben.
Was kostet eine Domain?
- Eine Domain kostet in der Regel (wenn sie nicht bereits wie oben erwähnt in deinem Hosting-Paket enthalten ist) etwa 10-20 Euro pro Jahr, abhängig davon, ob du eine .de, .com oder eine andere Endung wählst.
3. SSL-Zertifikat – Sicherheit für dich und deine Besucher

Ein SSL-Zertifikat ist heute unerlässlich, um die Sicherheit auf deiner Webseite zu gewährleisten. Es sorgt dafür, dass die Daten, die zwischen deiner Website und den Besuchern übertragen werden, verschlüsselt sind. (Ob eine Website das SSL-Zertifikat hat, erkennst du am https:// statt http:// am Beginn der URL = Website-Adresse.)
Besonders wenn du E-Mail-Adressen oder Zahlungsinformationen über deine Webseite abwickelst, ist ein SSL-Zertifikat Pflicht. Es wird außerdem von Google positiv bewertet – Seiten ohne SSL werden in den Suchergebnissen schlechter eingestuft.
Was kostet ein SSL-Zertifikat?
Viele Hosting-Anbieter bieten inzwischen kostenlose SSL-Zertifikate an.
4. Themes und Plugins – Die Bausteine deiner Webseite
Nachdem du Hosting, Domain und Sicherheit eingerichtet hast, geht es an das Design und die Funktionalität deiner Webseite. Hier kommen Themes und Plugins ins Spiel.
- Themes bestimmen das Aussehen deiner Webseite. Sie sorgen dafür, dass deine Seite nicht nur gut aussieht, sondern auch reibungslos funktioniert.
- Plugins sind kleine Erweiterungen, die deiner Webseite zusätzliche Funktionen verleihen, wie z.B. die Integration von Social Media, E-Mail-Marketing oder Terminbuchungen.
Es gibt kostenlose und kostenpflichtige Themes. Vorteile kostenpflichtiger Themes sind:
- Benutzerfreundlichkeit: Kostenpflichtige Themes bieten oft deutlich mehr Funktionen und Möglichkeiten zur Individualisierung, ohne dass du technische Vorkenntnisse benötigst. Sie sind so konzipiert, dass auch Anfänger problemlos Änderungen vornehmen und die Seite auf ihre Bedürfnisse anpassen können.
- Support: Ein großer Vorteil von Premium-Themes ist der Kundensupport. Bei kostenlosen Themes stehst du bei Problemen oft alleine da oder hast zwar Zugriff auf Internet-Foren, wo du deine Fragen stellen kannst, diese sind aber häufig unübersichtlich und Antworten lassen – wenn man sie denn überhaupt bekommt- oft lange auf sich warten. Mit einem kostenpflichtigen Theme bekommst du in der Regel Zugang zu professionellem Support, der dir schnell bei technischen Fragen oder Anpassungen hilft. So sparst du Zeit und vermeidest Frust.
- Regelmäßige Updates: Kostenpflichtige Themes werden regelmäßig aktualisiert, um sie auf dem neuesten Stand der Technik zu halten und Sicherheitslücken zu schließen. Bei kostenlosen Themes werden solche Updates oft vernachlässigt, was langfristig zu Problemen führen kann.
Wenn du also Wert auf Benutzerfreundlichkeit, Sicherheit und Support legst, lohnt sich die Investition in ein kostenpflichtiges Theme auf jeden Fall – es spart dir Zeit und Nerven und sorgt dafür, dass deine Webseite reibungslos funktioniert.
Was kosten Themes und Plugins?
- Die Themes von 17thavenuedesigns kosten einmalig zwischen etwa 50 und 150 Euro, je nach Ausstattung und zusätzlichen Funktionen. Ich empfehle und arbeite am liebsten mit diesen Themes, weil sie wunderschön aussehen, wahnsinnig viele Features bereits beinhalten, leicht anpassbar sind und einen superfreundlichen Support bieten.
- Viele andere Anbieter kostenpflichtiger Themes arbeiten mit Jahresabonnements
- Plugins gibt es in vielen Fällen kostenlos, aber für erweiterte Funktionen oder Premium-Versionen können Kosten von 30-100 Euro jährlich anfallen.
5. Backup und Sicherheit – Schutz vor Datenverlust
Die meisten Hosting-Anbieter bieten eine gewisse Grundsicherheit, aber du solltest zusätzliche Maßnahmen ergreifen, um deine Webseite vor Hackerangriffen und Datenverlust zu schützen. Ein Backup-Plugin sorgt dafür, dass du regelmäßige Kopien deiner Webseite machst und sie im Fall eines technischen Problems schnell wiederherstellen kannst.
Zusätzlich ist ein Cookie-Banner unerlässlich, um die Anforderungen der DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) zu erfüllen. Dieser Banner informiert deine Besucher transparent über die Verwendung von Cookies und ermöglicht ihnen, ihre Einwilligung zu geben oder abzulehnen.
Was kostet Backup und Sicherheit?
- Es gibt kostenlose Sicherheits-Plugins, die für kleinere Webseiten absolut ausreichend sind. Für umfangreichere Sicherheitsfunktionen solltest du mit Kosten von 5-10 Euro im Monat rechnen.
- Cookie-Banner speziell für WordPress liegen bei ca. 60€ /Jahr
6. Laufende Kosten und Nutzen
Nun fragst du dich vielleicht: Lohnt sich die Investition in eine eigene Website wirklich?
Absolut! Mit einer gut strukturierten, sicheren und professionell gestalteten Website schaffst du Vertrauen bei deinen Kundinnen und baust langfristig eine starke Online-Präsenz auf.
Seien wir mal ehrlich:
Wenn man ein Unternehmen googelt und entweder keine Website findet oder eine, die mit unzähligen Pop-ups, Werbebannern und unnötigen Spielereien überladen ist, verliert man schnell das Interesse.
Eine professionelle Website ist heute das A und O – sie ist oft der erste Eindruck, den potenzielle Kunden von deinem Business bekommen.
Beispiel für monatliche Grundkosten:
- Hosting: Startet bei ca. 5,95 Euro/Monat
- SSL-Zertifikat: kostenlos vielen Anbietern
- Domain: im Hosting-Paket für eine Domain oft bereits enthalten
- Premium-Plugins (optional): ca. 5-10 Euro pro Monat
- Cookie-Banner: ca. 60€/Jahr (5€ auf den Monat gerechnet)
Das macht für eine professionelle Website monatliche Grundkosten von etwa 10 bis 15 Euro – plus die einmalige Aufwendung für ein gutes Theme.
Eine absolut überschaubare Investition, wenn man bedenkt, dass diese Website das Fundament deines (Online-)Business bildet und dir die Möglichkeit gibt, Wunschkunden zu gewinnen und dein fabelhaftes Angebot zu präsentieren.

Dein nächster Schritt
Mit den richtigen Tools und einer klaren Vorstellung von den anfallenden Kosten bist du gut gerüstet, um deine WordPress-Website erfolgreich zu starten /zu optimieren. Du wünschst dir Unterstützung bei der Einrichtung oder Hilfe bei der Wahl der passenden Tools für dein Business? Ich helfe dir gerne dabei!
In einem kostenlosen Strategiegespräch klären wir gemeinsam, welche Tools für deine Website am besten geeignet sind und wie du ein Business aufbaust, das nicht nur optisch überzeugt, sondern dir auch die Lieblingskunden anzieht, die dir jeden Tag aufs Neue zeigen, warum du deine Arbeit so liebst.
Falls du dich übrigens wunderst, warum ich Website dauernd „falsch“ schreibe:
Eine Website ist dein kompletter Online-Auftritt im Internet, eine Webseite (z.B. deine Angebotsseite) nur eine einzelne Seite davon.

